Mittwoch, 19. Oktober 2011

Puno - Wo Rucksaecke verschwinden

18.10 - 19.10.2011

Es kommt schon etwas Meer feeling auf wenn man am Titicaca See ankommt. Der Hoehenmeter auf Ceciles Handgelenk spricht aber dagegen, nichts von Meereshoehe. Puno liegt auf 3800 m.u.M, mehr ein Bergsee also. Wir lassen nur unsere Gedanken baden, das Wasser misst nur gerade 10 Grad und mit Abwesenheit der Sonne wird es auch sehr schnell sehr kalt. Wir befahren das Wasser auf einer Pedalo-Ente, das reicht.

Wir waren der Stadt sehr gut gesinnt, als wir ankamen. Sie schien tranquillo. Im Gegensatz zu Cusco wurde uns nicht an jedem Ecken etwas angedreht. Die knatternden Taxis wurden im Stadtbild von Puno durch Velo-Taxis ersetzt. Wir liesen uns von einem solchen bergauf chaufieren und hatten ein schlechtes gewissen. Der feucht-warme Atem des Velo-Chauffeurs im Nacken bewegte uns dazu die Fahrt beim naechst schoensten Platz abzubrechen. Die erste Stadt mit vielen Velos also.
Nach dem Taxi Erlebnis machten wir uns auf von unseren vergangenen Tagen auf unserem Blog zu berichten. In einem von Jugendlichen Gamern ueberfuellten Internet Lokal machten wir uns an die Arbeit. Leider kamen wir nicht weit.... Der zwischen den Beinen gelagerte Rucksack mit Fotoaparat und weiteren Reise-Utensilien kam weg. Wohlweisliche haben wir ein Backup der Fotos auf einem USB stick erstellt und der soeben gekaufte Alpaca Pullover von Saemi war eh etwas zu gross, ouff. Wir haben es nicht geschaft Peru unbestohlen zu bereisen. Uns troestete ein bischen, das wir nicht die einzigen auf der Touristenpolizei waren, wir waren unter beklauten Europaern in guter Gesellschaft. In Zukunft kommt das Bein wieder in die Schlaufe, wenn der Rucksack am Boden liegt.

Adios Peru; trotz dem kriminellen Zwischenfall haben wir es genossen.

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